Beratung von Patienten

Erkrankungen oder Operationen hinterlassen emotionale, soziale und psychische Spuren. Beratung unterstützt die Krankheitsbewältigung positiv und führt zu einer besseren Lebensqualität.

Heute ist bekannt, dass die eigenen und sozialen Ressourcen eine wesentlich höhere Bedeutung in der Krankheitsbewältigung haben als die Art und die Schwere der Erkrankung. Der Prozess der Krankheitsbewältigung entscheidet massgeblich, ob ein Patient eine zufriedenstellende Lebensqualität entwickelt. Da sich Erkrankungen auch auf das Sozialleben auswirken, wird die Beratung von Patienten auf drei Ebenen aufgebaut. Diese sind die medizinische, die psychische und die soziale Ebene. Die Weltgesundheitsorganisation hat im Jahre 2001 über die Notwendigkeit dieses Zusammenspiels der drei Ebenen berichtet.

Psychosoziale Beratung hilft ihnen und ihrem Umfeld die Krankheitsbewältigung zu optimieren.Trotz diesem Wissen, ist die Beratung und Begleitung von Patienten nur in wenigen Fällen ein Thema und muss von den Betroffenen selber organisiert werden.

Diese Erfahrung habe ich nach einer Herzklappenoperation selber gemacht. Dies brachte mich dazu, mich intensiver mit diesem Thema zu beschäftigen. Aus diesem Grund liegt es mir „am Herzen“, die Beratung von Herzpatienten etwas hervorzuheben.

Beratung von Herzpatienten:

Im Spital und in den Rehabilitationszentren ist der Herzpatient gut versorgt. Leider fehlt die Begleitung vor der Operation und nach dem Austritt aus der Rehabilitation. Die Operation am Herzen hinterlässt emotionale und psychische Spuren. Etwa fünfzig Prozent der Herzpatienten sind von einer Depression mehr oder weniger stark betroffen. Ebenso viele leiden kurzfristig unter Ängsten und ein Drittel aller Patienten ist vom Durchgangssyndrom betroffen. Eine psychosoziale Beratung vor dem Spitaleintritt und über die stationäre Zeit hinaus, kann für die betroffene Person und deren Umfeld sehr hilfreich sein und den Genesungsverlauf positiv beeinflussen.

Kosten: CHF 110.- pro Stunde